Erfahrungsbericht eines Users: EVO Collaborator for Outlook

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Ich unterhielt mich telefonisch im Oktober letzten Jahres mit Rainer B. Auch er war gerade bei Testen eines sinnvollen Tools zur Synchronisation von Kalender und Kontakten mit Outlook und der eigenen Cloud wie zum Beispiel Baikal. Das Tool hieß EVO Collaborator for Outlook.

Aus Zeitmangel komme ich erst jetzt zur Veröffentlichung seiner Erfahrungen. Hier also sein Beitrag:

Testbericht

Ich habe heute Abend noch EVO Collaborator for Outlook installiert und getestet.

Um es gleich vorweg zu sagen: kein Erfolg.

Die Homepage sieht smart aus, gibt aber keinerlei Informationen über die Taiwanesische Firma preis. Der Download der Software funktioniert schnell und problemlos. Auch die Installation läuft glatt und störungsfrei. Bis dahin ist das Fehlen einer angemessenen Dokumentation unerheblich.

Die Software funktioniert als Add-In für Outlook.

Nach der Installation hat man eine zusätzliche Symbolleiste (Outlook 2007):

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In OL2010+ ist dort vermutlich ein entsprechendes Ribbon-Element zu sehen. Dass der Installer die Installationsdateien (i.W. dlls) in ein Verzeichnis unter C:\users\<Username>\Appdata stellt, ist ungewöhnlich aber nicht unmöglich.

Nach Einrichtung eines Profils:

EVO Profil (anonymisiert)

meldet der Test „Success“, d.h. die Verbindung zum Baikal-Server funktioniert.

Danach fängt das Add-In an zu synchronisieren, immer wieder erscheinen in der Symbolleiste hinter „Synchronize“ Zahlen in Klammern, die herunter gezählt werden. Wenn eine Synchronisation fertig ist, wird die nächste gestartet. Im Ergebnis wird aber nichts auf den Baikal-Server transferiert. Die ics-Datei dort ist und bleibt leer.

Das wäre jetzt der Moment für eine gescheite Dokumentation und ein logfile – Fehlanzeige für beides. Daher wieder De-Installation und Restore der Outlook-Datei aus Sicherheitsgründen, falls das Add-In dort etwas angerichtet haben sollte.

Fazit: EVO Collaborator for Outlook ist auch nicht die Lösung.

Beste Grüße

Rainer B.

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